Grabplatte Widukind , mit Aura unterlegt

 

Sonderausstellung


 

Projekt mit Ruppe Koselleck und dem Widukind-Gymnasium

„Mayers Erde“

Anlässlich der Einweihung des Heldengedenk- und Weiheraumes der Widukind Gedächtnisstätte in Enger reiste 1937 eine Delegation von Enger nach Joncherey in Frankreich. Sie holte dort Erde vom Grab des Albert Mayer, des ersten getöteten Soldaten des 1. Weltkrieges, um sie in der nationalsozialistischen Gedächtnisstätte als Symbol des Gedenkens an die gefallenen Kriegsteilnehmer zu präsentieren. Diese Erde befindet sich heute im Widukind Museum und dokumentiert den nationalsozialistischen Totenkult im Rahmen der Widukind Rezeption. Der Konzeptkünstler Ruppe Koselleck bearbeitet mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Widukind Gymnasiums diese Thematik historisch und künstlerisch. Wer war Albert Mayer? Welche Formen des Gedenkens gab und gibt es? Wie wird er auf französischer Seite gesehen? Und was soll mit der Erde geschehen? Geplant ist eine Rückführung der Erde 100 Jahre nach dem Tod von Albert Mayer zu seinem Grab. Auf unseren Seiten erfahren Sie stets den Stand des Projektes - in unserem Museum finden Sie die Erde, so lange sie uns noch bleibt.

 

www.mayerserde.blogspot.de

 

 

 

 

 

 

 

Widukind Museum Enger Kirchplatz 10 3210 Enger Tel: 05224 - 91 09 95 info@widukind-museum-enger.de

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